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Unternehmensziel Energieeffizienz

Immer weniger Energie rein, immer mehr Produktivität raus. Kann das funktionieren? Es kann. Und es muss.

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Die klassische Glühbirne wird bald für immer ausgeschaltet. Sparsame Kunden und fordernde Gesetzgeber verbannen sie bis zum Jahr 2012 aus den Regalen. Und wie der Glühbirne wird es künftig wohl noch weiteren Produkten und Technologien ergehen. Denn die Toleranz von Wirtschaft, Gesellschaft und Gesetzgebern gegenüber Energieverschwendern sinkt. In allen Bereichen und auf allen Ebenen: vom Stand-by des heimischen Fernsehers über den durstigen Geländewagen bis zur kompletten Fabrikanlage.

Beim Fernseher ist das Problem mit einem einfachen Knopfdruck zu lösen. Das Auto kann man langsamer fahren oder auch mal in der Garage stehen lassen. Bei Maschinen und Anlagen ist abschalten und stehen lassen aber keine Alternative. Hier lautet die Aufgabe, durch eine intelligente Nutzung mit weniger Energie die gleiche Leistung und Wertschöpfung zu erzielen.

Großes Potenzial und große Verantwortung

Schwindende Ressourcen, steigende Energiekosten und die Notwendigkeit, den Ausstoß von CO2 zu verringern, katapultieren das Thema Energieeffizienz auch an die Spitze der politischen Agenda. So verfolgt beispielsweise die deutsche Bundes-regierung das Ziel, die Energieproduktivität bis 2020 gegenüber 1990 zu verdoppeln (siehe Grafik). Laut dem World Energy, Technology and Climate Policy Outlook (WETO) der Europäischen Kommission ist die industrielle Fertigung mit einem Anteil von 35 Prozent der weltweit zweitgrößte Energiekonsument nach dem Verkehr.

Das Potenzial – und die Verantwortung – für eine effizientere Energienutzung in der Industrie ist groß. Neue Technologien und eine intelligente Nutzung der bereits vorhandenen Technologien tragen dazu bei, die Effizienzziele zu erreichen. Neben Wissen, Können und Kreativität wird es aber auch auf die innere Einstellung und Haltung ankommen.

Alle Beteiligten müssen Energieeffizienz wirklich wollen und sie müssen Energie in das Ziel investieren, mit weniger Energie mehr zu erreichen. Dies trifft besonders auf die Produktionstechnik zu. Durch die Breite seiner Geschäftsfelder und Techno-logiebereiche ist Bosch Rexroth in viele dieser industriellen Prozesse integriert. Die Vielzahl der angebotenen Technologien (elektrische Antriebe und Steuerungen, Hydraulik, Pneumatik und Linear- und Montagetechnik) bietet dem Unternehmen zahlreiche Anknüpfungspunkte, Effizienzpotenziale zu heben.

Present_Primaerenergieverbrauch_1Die intelligente Verknüpfung aller Maßnahmen zählt

Mit der Entwicklung energieeffizienterer Komponenten oder Subsysteme, wie zum Beispiel im Wirkungsgrad verbesserter Pumpen und Motoren oder drehzahlgeregelter Pumpenantriebe, können gegenüber herkömmlichen Produkten rund 15 Prozent Energie eingespart werden. Das ist gut, aber noch nicht genug: Die Fokussierung auf energieeffizientere Komponenten allein eröffnet in der Fabrikautomation bei Weitem nicht die vollen Möglichkeiten.

Weitaus größere Gewinne sind mit einem Ansatz zu erreichen, der das Gesamtsystem berücksichtigt. Dabei werden effiziente Basiskomponenten so miteinander in Wechselwirkung gesetzt, dass sich ein möglichst direkter Energiefluss ergibt. In einem derart optimierten System wird Energie dann bedarfsorientiert gewandelt, das heißt in der richtigen Menge zum geforderten Zeitpunkt.

Zum Ensemble der unterschiedlichen Effizienzmaßnahmen gehören neben effizienten Komponenten die optimale Auslegung, unterstützende Softwarewerk-zeuge, um Abläufe taktzeit- und energieoptimal zu programmieren, sowie eine mechatronische Gesamtbetrachtung. Was zählt, ist die Summe der Einzelmaß-nahmen, die intelligente Verknüpfung verschiedener Hebel. Um diese Hebel für das große Ziel „Energieeffizienz“ in Bewegung zu setzen, hat Rexroth sie in einer Effizienzsystematik gebündelt und strukturiert: Rexroth 4EE — Rexroth for Energy Efficiency.

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