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Mobile Steuerung

Juli 2011

Wo gebaggert, gehoben oder geschleppt wird, kommen mobile Arbeitsmaschinen zum Einsatz. Darin sorgt Hydraulik für die vielfältigen Bewegungen. Doch wie werden diese koordiniert und für welche Anwendung eignet sich welche Mobilsteuerung?

Mobilhydraulik muss nicht nur robust und wartungsarm sein, sondern auch den besonderen Anforderungen des mobilen Einsatzes genügen. In den Arbeitsmaschinen darf sie nur wenig Platz einnehmen, dabei soll sie möglichst wenig wiegen und dennoch eine hohe Leistungsdichte haben. Dasselbe gilt für ihre Steuerung: Mobile Steuerungen müssen im Vergleich zu ihren industriellen Pendants möglichst viele Funktionen auf kleinstem Raum mit niedrigem Gewicht zusammenfassen. Grundsätzlich kommen in mobilen Steuerungen zwei unterschiedliche hydraulische Kreisläufe zum Einsatz: der geschlossene und der offene. Der geschlossene Kreislauf besteht im Wesentlichen aus einer Pumpe, einem Motor und zwei Leitungen, die sie verbinden. Er eignet sich für einzelne Aufgaben, zum Beispiel als Fahr-oder Windenantrieb. Für jede weitere Aufgabe wird ein weiterer Kreislauf benötigt. Aufgrund der hohen Funktionalität mobiler Arbeitsmaschinen ist daher der offene Kreislauf besonders geeignet: Der pumpt das benötigte Öl aus einem Tank in eine Leitung, die über ein oder mehrere Wegeventile viele verschiedene Verbraucher versorgen kann.

Im Alltag kommen im offenen Kreislauf zum Einsatz:

Drosselsteuerung
LS-Steuerung
LUDV-Steuerung

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