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Die Zukunft der mobilen Arbeitsmaschinen

Emissionsgrenzen

Emissionsgrenzen weltweit

Mehr Hydraulik

Künftig werden Energy-on-Demand-Lösungen eine große Rolle spielen. Zur Steigerung der Effizienz entdecken Entwickler die Hydraulik auch für Funktionen wie Lüfterantriebe und Kühlmodule, die weiter entfernt vom Dieselmotor eingebaut werden und deshalb eine Alternative zum Direktantrieb des Lüfterrads erfordern. Variable Pumpenantriebe und durchdachte Lösungen aus Getriebetechnik, Hydraulik und Elektronik helfen dabei, effizienter zu arbeiten und die Emissionsgrenzwerte einzuhalten.

Höhere Effizienz

Eine intelligente Energieverwaltung kann in Zukunft zu deutlich gesteigerter Effizienz beitragen. So können beispielsweise Fahrzeuge, deren Antrieb und Arbeitshydraulik extremen Start-/Stopp-Bedingungen unterliegen, ihren Energieverbrauch durch hydraulische Hybridlösungen reduzieren. Konzepte wie das Hydrostatisch Regenerative Bremssystem HRB liefern schon heute entscheidende Beiträge zur Verbesserung der Gesamtsystemeffizienz. Das HRB-System verringert den Kraftstoffverbrauch um bis zu 25 Prozent und senkt gleichzeitig Wartungskosten und Emissionen. Zudem ist es vorstellbar, Energie nicht nur im Antriebsstrang zurückzugewinnen. Auch bei der Arbeitshydraulik könnten geforderte Leistungsspitzen über zuvor gespeicherte, überschüssige Energie bedient werden. So kann der Dieselmotor im energetisch optimalen Drehzahlbereich betrieben werden.

Bessere Auslastung

Umfassende Condition-Monitoring-Systeme (CMS) können künftig viele Maschinenausfälle verhindern und die Auslastung deutlich verbessern. Ein Trend ist die Integration von dezentralen Elektroniken direkt in die einzelnen Komponenten. Die On-Board-Elektronik (OBE) verwendet in der Komponente verbaute Sensoren, die vor Ort wichtige Daten erheben und an die zentrale Steuerung weiterleiten. Diese kontrolliert alle Antriebssysteme und sorgt für das optimale Zusammenspiel aller Komponenten. Kostspielige Stillstandzeiten können in Zukunft so vermieden werden.

Intelligentere Kombination

Die Kombination von Hydraulik, Getriebetechnik und digitaler Steuerelektronik mit intelligenter Software bietet ein beträchtliches Potenzial für neue und bereits bestehende Maschinenkonzepte. Zum Beispiel nutzen viele landwirtschaftliche Traktoren inzwischen die Technologie der Leistungsverzweigung. Wenn es gelingt, dieses Konzept für Baufahrzeuge zu adaptieren, entsteht allein dadurch die Möglichkeit, diesen Sektor grundlegend zu revolutionieren.

Intensivere Kommunikation

Um die Effizienz des Gesamtsystems mobile Arbeitsmaschine zu verbessern, wird in der Zukunft eine intensive und vor allem direkte Kommunikation zwischen den Hydrauliksteuergeräten und der Dieselsteuerung notwendig sein. Die Diesel Hydraulic Control (DHC) ist ein erstes, sehr aussichtsreiches Konzept hierfür. Gemeinsam mit Bosch arbeitet Rexroth an einer neuen Steuerungsstrategie, die auch bei verschlechtertem Lastannahmeverhalten und abgesenkten Drehzahlen von Tier-4-Motoren die gewohnte Spritzigkeit der Fahr- und Arbeitshydraulik erhält. DHC ändert dazu die herkömmliche Wirkungskette und meldet zu erwartende Lastanforderungen der Fahr- und Arbeitshydraulik vorab an den Dieselmotor.

Mehr Zukunft

E-HybridTier 4 final ist nur eine Zwischenstation. Die Anforderungen zum Schutz unserer Umwelt und zur Steigerung der Effizienz werden weiter wachsen. Energierekuperation, bessere Wirkungsgrade und reduzierte Schallemissionen sind Pflicht. Die Kür ist der Zero-Emission-Antrieb – die ersten Schritte zum E-Hybrid sind bereits gemacht. Ein erster Versuchsträger am Beispiel eines Gabelstaplers soll zeigen, wie die Zukunft der mobilen Arbeitsgeräte aussehen könnte.

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