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Die Zukunft der mobilen Arbeitsmaschinen

Wie Bagger, Lader, Raupen & Co. morgen arbeiten.
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Ob Rudolf Diesel an seinem jüngst begangenen 150. Geburtstag in Feierlaune gewesen wäre? Sein 1893 patentierter Selbstzünder, „der Diesel“, steht mächtig unter Druck. Die Hersteller von Personen- und Lastkraftwagen, aber auch die Anbieter von sogenannten „Off-Highway“-Fahrzeugen haben alle Hände damit zu tun, die Emissionen des Arbeitstiers unter den Verbrennungsmotoren massiv zu reduzieren und dabei die Effizienz und Leistungsfähigkeit der Gesamtsysteme weiter zu steigern.

„Tier 4 final“ heißt die Abgasnorm, nach der sich bis 2014 die Welt der mobilen Arbeitsmaschinen neu ausrichten muss. Bagger, Lader, Raupen & Co. müssen sich mächtig strecken, um diese Norm zu erfüllen. Ein Beispiel: Bei einer Arbeitsmaschine mit einer Leistung von 80 Kilowatt sinken die Grenzwerte für Stickoxide und Kohlenwasserstoffe von 9,2 g/kWh (Tier 1) auf den heutigen Tier-3-Wert von 4,0 g/kWh und auf 0,4 g/kWh bei Tier 4 final. Dies entspricht einer Reduzierung um über 90 Prozent. Und während die Hersteller hart daran arbeiten, diese in Europa „Stufe 5“ genannte Norm zu erfüllen, verschärfen Gesetzgeber in vielen Ländern nochmals die Emissionsanforderungen für Abgase und Geräusche.

Die Luft soll sauberer werden, für den Diesel als Standardantrieb von Fahrzeugen und Maschinen wird sie zunehmend dünn. Aber was kommt nach dem Diesel? „Der Nachfolger des Diesels ist der optimierte Diesel als Basis eines perfekt ausbalancierten Gesamtsystems“, sagt Helmut Wagener, Vorsitzender der Geschäftsleitung Hydraulics der Bosch Rexroth AG.

Off-Highway-Maschinen müssen nicht nur fahren, sondern vor allem schwer arbeiten: baggern, heben, tragen und vieles mehr. Sie verfügen dafür neben dem Dieselmotor auch über verschiedenste Hydraulikkomponenten. Um die neuen Grenzwerte der Abgasstufe Tier 4 final und folgende zu erfüllen, muss also nicht nur der Dieselmotor optimiert werden, sondern das gesamte System. Motormanagement, Hilfsaggregate, Arbeitshydraulik und Fahrantrieb gleichen einem fein austarierten Mobile, das äußerst sensibel auf Veränderungen reagiert.

Als Teil der Bosch-Gruppe arbeitet Rexroth an der Weiterentwicklung der Hydraulikkomponenten und schöpft durch die enge Verzahnung mit der Muttergesellschaft auch bei der Dieselmotorentechnologie aus dem Vollen. Auf der Zukunftsagenda zur Optimierung von mobilen Arbeitsmaschinen steht daher eine breite Palette verschiedenster Ansätze in unterschiedlichen Reifegraden.

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